Sonntag, 25. Oktober 2020

Auf dem Brauneck und an der Isarmündung – Tag 2 (Yo)

 Brauneck gemalt, Ölbild, Pleinairmalerei


Am 2. Tag sind wir hoch auf den Brauneck gegondelt... und haben dort den Blick über den Latschenkopf auf die Zugspitze gemalt.

Wir hatten total Dusel mit dem Wetter, die Gleitschirmflieger, die von dort starten erzählten uns, dass es dort sonst immer sehr windig sei.

Irgendwie wurde Form des Latschenkopfs beim Malen immer runder und organischer: ich finde her sieht nun ein bisschen aus wie grüner K***Haufen.

Dafür finde ich meine Zugspitze (vor allem das Reduzierte) sehr gelungen.

Noch toller wurde aber Alfons Zugspitze....


Belohnung (mit Blick)




 
Bis wir unser 2. Motiv erreicht haben, stand die Sonne schon ganz flach - und zauberte ein wunderschönes Glitzern auf diesen Seitenarm der Isar, kurz bevor sie in den Sylvensteinsee mündete.

Die hellen Reflexe auf das Wasser zu setzen hat viel Spaß gemacht - so viel, dass ich davon nun ein bisschen zu viel ins Bild gemalt habe: weniger wäre hier definitiv mehr gewesen, es hätte dann noch mehr geglitzert.

Es war zwar einigermaßen anstrengend die ganze Zeit so in die Sonne zu gucken, aber ein toller Abschluss unseres Mini-Artretreats.

Denn tatsächlich war er nach zwei Tagen schon wieder rum – zu kurz, aber dafür haben wir es trotz Corona in diesem Jahr geschafft zusammen zu malen!



Torsten wird seine beiden Tage hier hoffentlich auch noch nachreichen... hat er zumindest versprochen...


But I find my Zugspitze (especially the reduced of it) very successful.

Auf dem Brauneck – Tag 2 (Alfons)

 „Zugspitze“ 35 x 25 cm

Den 2. Tag begaben wir uns hoch auf den Brauneck.
Hier konnte ich endlich wieder im Sitzen arbeiten.
Beim Bildaufbau habe ich etwas gelogen.
Die Zugspitze war viel weiter weg, am Ende einer Bergkette.
Aber da sie mir sehr wichtig war, hab ich sie halt „herangezoomt“




Samstag, 24. Oktober 2020

Am Walchenklamm Tag 1 (Alfons)

 „Wasser kommt“ 35 x 25 cm

Premiere : Yo hat mir einen neuen Staffelei und eine neue Palette vorgesetzt.

Ausserdem konnte ich in dem Gelände meinen Stuhl nicht platzieren. Ich war also gezwungen Zum ersten Mal (!) im Stehen zu arbeiten.
Ich bin sehr zufrieden. Vielen Dank Yo! (Und Du hast genau gewusst, an welche Stelle Du Dich hinstellen musst, damit ich Dich einfach mitmalen muss. 😉😊)

"Wasser geht“ 20 x 40 cm

Die gleiche Position; ich hab mich einfach nur umgedreht. Musste natürlich wieder im Stehen arbeiten. 
Das Wasser verschwindet im dunklen Wald. Ein schönes Bild, fand ich.


„Kiesbank“ 30 x 26 cm

...war in diesem Jahr mein „Problembild“. Die Beleuchtung durch dir einfallende Sonne hat ständig gewechselt (…und war dann ganz verschwunden).
Und meine erste Version der Kiesbank, im Vordergrund, sah aus wie ein Buckelwal (…laut Yo)
Hab das dann überarbeitet und der Ein
satz vereinzelter Herbstblätter hatte eine erstaunliche Wirkung.





Am Walchenklamm - Tag 1 (Yo)



Multipicture, Gesamtformat: 40 x 30 cm


Den ersten Tag verbrachten wir komplett in der Schlucht am Walchenklamm.
Ich konnte mich gar nicht entscheiden, welchen Blick ich malen sollte - und habe dann kurzerhand alles auf eine Malplatte gemalt..
Wenn ich solche kleinen Formate male, bin ich immer schön locker - ich würde das gerne auf meine größeren Bilder übertragen können.


Nach dem Rauschen dort am Wasserfall haben wir die letzten Sonnenstrahlen ein Stück weiter flußabwärts in wunderbarer Stille gemalt...

Insel im Walchenklamm, 30 x 20 cm


Im Vordergrund Torsten, hinten (klein) sitzt Alfons


Ich glaube ich habe noch nie so viele verschieden Motive an nur einem Tag gemalt!


Brücke über den Walchenklamm, 24 x 18 cm

Mini-Artretreat am Sylvensteinsee


Unser diesjähriger Artretreat war wegen Corona leider nur ein ganz kurzer - aber wir sind sehr froh, dass wir wenigstens den hinbekommen haben.

Dieses mal sind wir nach Bayern an den Sylvensteinsee gefahren und hatten dort 2 sehr intensive Maltage. Wir haben von morgens bis abends nahezu ohne Pause gemalt: mehr als die 2 Tage hätten wir in der Intensität gar nicht geschafft!

Wir posten in den nächsten Tagen unsere Bilder...

Dienstag, 24. September 2019

Das war unser Artretreat in der Normandie

3 glückliche Maler in der Normandie
Das war also unser erster Artretreat am Meer.
Noch haben wir keine Pläne, wo wir nächstes Jahr malen wollen - aber fest geplant ist: wir werden wieder zusammen malen!

Für alle, die sich dafür interessieren, wo genau wir waren, (und wie wir wohnten):
Das Haus lag direkt über dem Hafen von Fécamp, hatte einen Wintergarten mit atemberaubendem Blick - und ist uneingeschränkt empfehlenswert!

"unser" Haus

Blick aus dem Wintergarten
 Und das ist der Beweis, dass wir wirklich fleißig waren :-)


Aurevoir - bis nächstes Jahr!

Montag, 23. September 2019

Tag 6 (Alfons)


Felsen in Fécamp, 24 x 18 cm


Bildanfang auf grün grundierter Malpappe
In diesem Urlaub waren meine „Erfolge“ „überschaubar“. Ich war entsprechend frustriert. Einen Grund hab ich in meinen Malgründen gefunden. Zu grobe Leinwandstruktur und auch nicht vorgemalt.
Für mein letztes Bild hat Yo mir eine vorgemalte und viel glattere Malpappe gegeben und siehe da, das Malen fiel deutlich einfacher. Aber die Malreise war hier leider zu Ende.


Wochen später, zuhause, hatte ich mehrere Malgründe vorbereitet. Eines der Fotos, die ich beim aufziehenden Gewitter gemacht hatte, zeigt eine wunderbare Momentaufnahme. für einen kurzen Moment erleuchtete die Sonne einen einzelnen Felsen an der sonst dunklen Küste. Eine Situation, die man nicht bei längeren Sitzungen  haben kann. Dieses Motiv hab ich dann zuHause gemalt.

Unwetter über Fécamp, 20 x 10 cm

Ein sehr kleines Bild. Und, obwohl das ja keine „echte“ Plainair-Situation ist, halte ich das Bild für das beste bei dem diesjährigen Artretreat. Die ganzen vorangegangenen „Misserfolge“ hatte ich dadrin aufgearbeitet.