Mittwoch, 18. September 2019

Tag 1 (Alfons)

Blick über Fécamp, 30 x 20 cm 

Morgens sind wir hoch auf die Steilküste für unser erstes Bild.
Die Aussicht und die Farben waren beeindruckend. und ich war ganz schön verunsichert, nach so langer Zeit mal wieder „life und in Farbe“ zu malen,
Der Aufbau war von mir etwas unglücklich gewählt; ich hätte den Bogen nach unten mehr schliessen sollen.  (…so wie die Yo das gemalt hat 😋) 

Nachmittags im Hafen. Hafeneinfahrten sind immer mir Roten und Grünen Leuchttürmen gekennzeichnet. Yo und ich entschieden uns für den roten.
Torsten kehrte uns den Rücken und malte in die andere Richtung. Gegenlicht!!
Ich bekam „meine Probleme“ mit dem Farbauftrag. Wahrscheinlich hatte ich eine zu grobe Leinwandstruktur gewählt uns auch keinen Malgrund vorgemalt.
Frustriert habe ich abgebrochen und den Malgrund wieder sauber gewaschen.
Das einzige was ich an dem Tag noch zustande brachte, war für Yo die ominöse Figur im Gegenlicht zu stellen.

Tag 1 (Yo)

pleinairpainting, fecamp
Blick über Fécamp, 30 x 20 cm

Gleich früh am ersten Morgen (nach den ersten von Alfons frisch erlegten Croissants) sind wir den Hang hinter unseren Haus hochgestiefelt und haben das erste mal die normannische Steilküste in ihrer vollen Pracht gesehen: was für Farben!!!

Warm-Up im Wind


Obwohl das ein beliebter Aussichtspunkt mit einigen Touristen war, und noch dazu sehr sehr windig (was sich zum Ende der Woche sogar noch steigerte!) haben wir dort unsere Staffeleien aufgebaut und unser erstes Normandie-Bild gemalt.
Das ist an einer neuen Location immer total spannend, die dortigen Farben einzuordnen und zu mischen, ich muss mich da immer erst einmalen.

pleinairpainting, phare
La Phare de Fécamp, 24 x 18 cm

Danach sind wir runter in den Ort und haben von dem einen Leuchtturm der Hafeneinfahrt  aus den zweiten gemalt, umgeben von vielen Zigarre rauchenden Anglern.
Die Farbe des Wassers ist bei Sonnenschein unglaublich … !

la Plage - contrejour 15 x 10 cm

Abends probierte ich dann noch ein kleines Contrejourbild am Strand, bekam es aber leider nicht so richtig geknackt - obwohl Alfons mir so schön als Silhouette Modell stand :-)
Trotzdem war ich rundum glücklich mit dem ersten Tag…

das geht ja gut los...!

Dienstag, 17. September 2019

Artretreat 2019 – Normandie

Kleiner Appetizer, was euch erwartet....

Wir haben es tatsächlich getan: wir haben unseren diesjährigen Artretreat am Meer verbracht! Wir waren eine Woche in der Normandie, rund um Fécamp mit unseren Staffeleien unterwegs.
Als wir uns entschieden dort zu malen, war uns gar nicht klar, dass genau dort vor knapp 150 Jahren die französischen Impressionisten zu Gange waren - erst vor Ort sahen wir die großen Schautafeln mit Bildern von Monet, Berthe Morisot, Renoir und Delacroix.
Und wir müssen zugeben: die haben ganz genau gewusst, warum sie dort malten!

Auch dieses Jahr waren wir zu dritt unterwegs:
Alfons KieferTorsten Wolber und ich (Yo Rühmer).

Wir posten wieder wie immer Tag für Tag, Maler für Maler....

Dienstag, 7. August 2018

Das war unser Artretreat in Südtirol


Wunderschön war's wieder einmal!

Noch haben wir keine Ahnung wo's im nächsten Jahr hingehen wird – um mit den Dolomiten mitzuhalten, muss es schon was spektakuläres sein!

... vielleicht schaffen wir's ja mal ans Meer?

Prost

Sonntag, 5. August 2018

Tag 6 (Yo)

pleinairpainting, val di funes

Den letzten Tag zelebrierten wir regelrecht mit diesem Bachbild, ich glaube ich hab noch nie so lange an einem Bild gemalt!
Ohne uns abzusprechen haben wir alle jeden einzelnen Stein gemalt... so genau male ich sonst nie, das ist bestimmt Alfons Einfluß gewesen!


Die Übersicht unserer drei Bilder ist prompt auch verblüffend ähnlich - irre, sogar die Farbgebung!
Okay: ich stand ganz vorne in der Reihe -  wahrscheinlich haben die beiden von mir abgemalt :-)



Alfons                     Torstens                       meins





Zurück am Chalet wurde das Wetter dann immer schlechter, bis es dann wieder regnete.
Torsten malte das Motiv schon am Vortag - das  Dach der kleinen Hütte glänzte so schön, wenn es nass ist, da musste ich das auch noch mal malen.
(So schön wie Torsten auf seinem Bild hab ich den Regen nicht mitmalen können, dafür war ich nicht schnell genug, aber ich hab die Stimmung kurz nach dem Regen dann eingefangen, als noch alles tröpfelte...).




Das war wieder mal ein großartiger Artretreat: 
eine rundum schöne Woche in einer wunserschönen Landschaft, mit einer wunderschönen Unterkunft und 2 wundersch... äh...  2 tollen Kollegen, Malern und Freunden! 

Danke euch beiden dafür -
ich freu mich schon auf nächstes mal!!! 

Tag 6 ( Torsten )

Das Bachbild am letzten Tag war der richtige Rausschmeisser und wir
haben daran eeeewig  gearbeitet, keine Ahnung warum. 
Vielleicht hat die kalte Schlucht unsere Bewegungen insgesamt verlangsamt?
Immerhin waren wir damit genauso lan...schnell wie Alfons und gleichzeitig fertig.


Das Ergebnis gefiel mir aber gut, so dass ich es nicht mit einem allerallerletzten Bild kaputt machen wollte. Man soll ja gehen, wenn's am schönsten ist. 

Obwohl: das war's ja die ganze Woche.





Tag 6 ( Alfons)



Am letzten Tag haben wir tatsächlich alle 3 gleichzeitig auf ein Motiv geschaut.
Der „Bach“ hat mich dazu verleitet schneller und grober zu malen. Und tatsächlich hab ich ihn in der gleichen Zeit geschafft wie Yo und Torsten. 

Die „2 Kannen“ hatten Yo und Torsten bereits gemalt und das wollte ich auch unbedingt noch gemacht haben. Einen besonderen Dank an Yo für das Arrangement mit dem roten Ping-Pong-Schläger!